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Neutrale Preisstrategie im Vergleich zu den anderen

Vermarktungsstrategie

Ein Unternehmen, das am Markt erfolgreich sein will, denkt strategisch. Strategisches Management sollte für alle Bereiche des Unternehmens gelten – einschließlich der beschlossenen Preispolitik. Ein gängiges Konzept ist eine neutrale Preisstrategie. Worum geht es? Wie unterscheidet es sich von den anderen?

Preisstrategie - warum brauchen Sie sie?

Jedes am Markt agierende Unternehmen strebt nach höchstmöglicher Effizienz, um langfristig attraktive Gewinne zu erwirtschaften. Adoptiert ist entscheidend für den Erfolg Ihres Unternehmens Preisstrategie. Mit der Preisstrategie definieren wir Entscheidungswege und Handlungspakete, die das strategische Ziel des Preises am Markt betonen. Die Strategie zeigt, wie das Unternehmen sein Produkt am Markt positionieren will. Darüber hinaus definiert es die zu ergreifenden Schritte, um einen hohen Marktanteil und eine stabile, nicht durch Wettbewerber gefährdete Position zu erreichen.

Die Wahl einer Preisstrategie ist eine individuelle Angelegenheit für jedes Unternehmen. Bei der Definition der Richtlinie sind unter anderem Kosten für die Herstellung eines Produkts und den Betrieb eines Unternehmens, Marktbedingungen, Kundenmeinungen zu den bisherigen Produkten des Unternehmens, Verbraucherverhalten und Wettbewerb - einschließlich ihres Angebots.

Eine der beliebtesten Preisstrategien ist die neutrale Preisstrategie. Worum geht es?

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Was ist die neutrale Preisstrategie?

Die neutrale Preisstrategie gehört zur Gruppe der sogenannten Rahmenstrategien. Seine Idee ist es, das relative Preisniveau eines bestimmten Produkts in der Nähe der Durchschnittspreise auf einem bestimmten Markt zu bestimmen. Der Betrieb nach einem solchen Plan wird nur dann erfolgreich sein, wenn das angebotene Produkt weitere, nicht preisliche Alleinstellungsmerkmale aufweist, die es von Konkurrenzprodukten unterscheiden und damit den Absatz ankurbeln.

Die Verwendung einer neutralen Preisstrategie ist daher eine Möglichkeit, Waren zu positionieren, indem:

  • ihre einzigartige Herkunft - z.B. Schweizer Uhren, französischer Champagner,
  • der Einsatz innovativer Technologien – z.B. künstliche Intelligenz in Küchengeräten,
  • Verwendung hochwertigster Komponenten - z.B. italienische Naturledertaschen,
  • ungewöhnliche Merkmale, die Konkurrenzprodukten fehlen,
  • Zusätzliche Vorteile,
  • Markenwahrnehmung.

Neutrale Preisstrategie gegenüber anderen Rahmenkonzepten

Zusammenfassend geht die neutrale Preisstrategie davon aus, dass ein Produkt zu einem marktüblichen Preis verkauft wird, wenn es einen anderen Mehrwert bietet – ein Alleinstellungsmerkmal, das es von der Konkurrenz abhebt. 

Was ist, wenn sich das Produkt nicht von seinen Marktbegleitern abhebt? Dann ist die beste Lösung eine Niedrigpreisstrategie. Das Konzept besteht darin, Preise festzulegen, die auf einem bestimmten Produktmarkt unter dem Durchschnitt liegen. Das Modell gilt für Standard-Massenprodukte mit Substituten. Der Einsatz der Strategie kann bereits in der ersten Umsetzungsphase eine schnelle Umsatzsteigerung bewirken. Allerdings gilt es zu bedenken, dass niedrige Preise oft mit schlechter Qualität einhergehen. Ein Unternehmen, das diese Taktik anwendet, muss mit dem Verlust von Kunden rechnen, für die Qualität an erster Stelle steht. 

Unter den Niedrigpreisstrategien werden wir erwähnen:

  • Penetrationsstrategie - ein Konzept, das entwickelt wurde, um Märkte zu infiltrieren und große Anteile an ihnen zu gewinnen,
  • expansive Preisstrategie – eine übertriebene Form der Penetrationsstrategie; eine Möglichkeit, einen Massenmarkt zu erobern, indem sehr niedrige Preise festgelegt werden,
  • eine präventive Preisstrategie – Festlegung niedriger Preise, um potenzielle Kunden davon abzuhalten, in einen bestimmten Markt einzutreten,
  • Eliminierung von Preisstrategien der Konkurrenz - Festlegung sehr niedriger Preise, um die Konkurrenz auszuschalten.

Das dritte Konzept ist die Hochpreisstrategie, d.h. Preise höher als die durchschnittlichen Marktpreise festzulegen. Es ist eine geeignete Lösung für Prestigeprodukte, deren wichtigster Wert ihre hohe Qualität ist. Qualitätskunden sind bereit, viel mehr zu bezahlen.

Die Hochpreisstrategie lässt sich auch nach dem Skimming-Prinzip, also dem Rahmsammeln, umsetzen. Die Idee hinter dem Modell ist es, kurzfristig überhöhte Preise für neue oder am stärksten nachgefragte Produkte zu nutzen. Wenn die Nachfrage zu sinken beginnt, sinkt der Preis. Die Cream-Picking-Strategie funktioniert gut, wenn das Produkt innovativ ist und die Konkurrenz noch gering oder gar nicht vorhanden ist. Es kann sowohl für einfache als auch für hochwertige Luxusgüter verwendet werden. Aktion gem Skimming-Strategien ermöglicht es Ihnen, ein breites Publikum aus verschiedenen Marktsegmenten zu erreichen. 

Eine oder mehrere Strategien? 

Die neutrale Preisstrategie muss nicht die einzige sein, die das Unternehmen anwendet. Ein Unternehmen kann viele Strategien gleichzeitig anwenden, abhängig von der Anzahl der bedienten Produktmärkte oder der Anzahl der Segmente, in denen das Unternehmen tätig ist. Das Preiskonzept sollte an die Besonderheiten des Marktes bzw. seiner Segmente angepasst werden. Nur dann bringt es die erwarteten Ergebnisse.

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